Blei ist ein Nervengift. Es schädigt je nach Konzentration entweder akut oder chronisch. Insbesondere Kinder sind gefährdet, sie können psychomotorische Defizite entwickeln. Entsprechend sensibel reagiert die WHO auf Bleibelastungen des Trinkwassers und definiert strenge Grenzwerte.

In Österreich sind Bleileitungen im Zuleitungsbereich bereits seit 1938 verboten, werden aber mangels Geld oder guten Willens oft ignoriert und nicht ausgetauscht. Eine stückweise Entfernung etwa bei anderen Bauvorhaben im Haus ist möglich, sollte aber jedenfalls analytisch begleitet werden, da sich dabei Oberflächenverhältnisse zwischen verschiedenen Leitungsmaterialien verschieben können und Bleimigration ins Wasser so auch aktiviert werden kann.